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Mechanisch selbstreinigende Filtersysteme

Eaton: Laserperforierte Filterelemente

02.03.2026
von Redaktion O+P Fluidtechnik

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Eaton erweitert sein Portfolio für mechanisch selbstreinigende Filter um neue laserperforierte Filterelemente, die eine hochpräzise und effiziente Filtration ermöglichen. Die Filterelemente eignen sich besonders für Anwendungen, in denen weiche, gelartige oder faserige Partikel auftreten. Solche Partikelarten waren mit herkömmlichen Filterelementen, wie Kantenspalt- oder Feingewebeelementen bislang nur schwer abzutrennen.

„Die Laserperforation ist für Anwender ein technologischer Sprung nach vorn“, betont Ulrich Latz, Global Product Manager, Industrial Filtration, in der Filtration Division von Eaton. „Mit der neuen Fertigungstechnik können wir Ihnen Filterelemente zur Verfügung stellen, die im Vergleich zu konventionellen Kantenspaltprofilen oder Elementen aus gesintertem Feingewebe eine deutlich höhere Effizienz und eine gleichmäßigere Abscheidung erzielen und gleichzeitig hohe Robustheit und lange Standzeit bieten.“ Die Filterelemente sind kompatibel mit allen Filtern der Baureihen DCF, MCF und MCS von Eaton und werden mit Filterfeinheiten von 100 bis 380 µm weltweit angeboten.

Hohe Präzision durch Laserfertigung
Die neuen Filterelemente bestehen vollständig aus Edelstahl 316 und werden mittels Laser mit präzisen, runden Öffnungen versehen. Diese Fertigung erlaubt kleine Lochdurchmesser bei gleichzeitig hoher Wandstärke – eine Kombination, die bisher technisch kaum umsetzbar war. Das Ergebnis sind gleichförmige Durchtrittsöffnungen und eine hohe Filtrationseffizienz.

Die neuen Filterelemente stellen eine Weiterentwicklung der am Markt etablierten mechanisch selbstreinigenden Filtersysteme von Eaton dar. In diesen Systemen wird das Filterelement durch einen federbelasteten Reinigungsschaber gereinigt, der sich im Inneren des Filterelements auf- und abwärts bewegt.

„Während die Flüssigkeit das Filterelement von innen nach außen durchströmt, lagern sich Feststoffe an der Innenfläche ab“, erklärt Produktmanager Latz. „Der Reinigungsschaber entfernt diese Ablagerungen mechanisch und bewegt sie zum Boden des Filters, wo sie gesammelt und über eine Ablassarmatur kurzzeitig ausgeschleust werden.“ Die Filtration läuft dabei unterbrechungsfrei weiter. Das Verfahren sorgt für einen stabilen Prozess, geringe Wartungszeiten und eine hohe Anlagenverfügbarkeit.

Zusätzlich zu den verfügbaren Filterfeinheiten sind weitere Ausführungen in Vorbereitung. Da die laserperforierten Filterelemente vollständig kompatibel zu bestehenden Filtersystemen von Eaton sind, können sie in vorhandene Anlagen integriert und bei Bedarf anstelle herkömmlicher Filterelemente verwendet werden, um die Filtrationsleistung bei Bedarf nochmals zu verbessern.

 

Quelle: Eaton

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