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HTGF investiert in VR-Startup R3DT

HTGF investiert in VR-Startup R3DT

Deutschlands größter Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) hat sich am Virtual Reality (VR) Start-up R3DT GmbH beteiligt. Das junge Unternehmen aus Karlsruhe entwickelt und vertreibt eine alltagstaugliche VR-Standardsoftware für das Industrial Engineering. Die Software ist seit Ende 2017 auf dem Markt und wird zum Beispiel in der Arbeits- und Montageplanung für Konstruktionsdurchsprache oder für die Layoutplanung von Fertigungslinien eingesetzt. Dabei sparen die heutigen Anwender vom kleinen Maschinenbauer bis zum großen Fahrzeughersteller viel Zeit und Geld. Mit der Seedfinanzierung will das Industrie 4.0-Startup die Einsatzmöglichkeiten der Software ausbauen und seine Kundenzahl weiter erhöhen.

Virtuelle Prototypen aus 3D CAD-Modellen

Die Arbeitsweise mit dem VR-Tool ist denkbar einfach: In Verbindung mit günstiger VR-Hardware wird auf Knopfdruck aus einem 3D CAD-Modell ein virtueller Prototyp generiert. So werden geplante Arbeitsplätze, Produkte, Maschinen oder ganze Fertigungslinien für jedermann 1:1 erlebbar – zu jeder Zeit und an jedem Ort. Hierbei legt das Gründerteam größten Wert darauf, das nutzerfreundlichste VR-Tool im Markt anzubieten: Einerseits benötigen Anwender keinerlei Expertenwissen, um mit der Hardware- und Software-Kombination ihre Aufgaben besser und schneller zu lösen. Andererseits ermöglicht der Einsatz von Handtracking-Technologie virtuelles Arbeiten mit den bloßen Händen statt mit umständlichen Controllern (siehe Videos).

„Der betriebliche Einsatz von Virtual Reality muss so einfach sein wie der Umgang mit dem Smartphone.“ (Andreas Rüdenauer, R3DT)

Virtuelle Realität (VR) steht für eine computergenerierte Wirklichkeit und wird in der Industrie bislang meist über Großbildleinwände wie so genannte Caves oder Powerwalls projiziert, die bis zu einer halben Million Euro kosten. Mit der Verfügbarkeit hoch immersiver VR-Brillen und VR-fähigen PCs für die Spielewelt ab insgesamt 2.000 Euro lässt sich die Technologie nun in der Breite anwenden. Andreas Rüdenauer, Mitgründer und Geschäftsführer von R3DT: „Als 3D-Entwickler waren wir schnell von den VR-Brillen Oculus Rift und HTC Vive begeistert. Nach den ersten Rückmeldungen aus den Unternehmen waren wir überzeugt: Der betriebliche Einsatz von Virtual Reality muss so einfach sein wie der Umgang mit dem Smartphone. Das ist unsere Mission, um den Alltag von Industrial Engineers zu erleichtern.“

„Die Einfachheit des VR-Tools von R3DT erschließt Nutzergruppen, die von der Komplexität bisheriger Lösungen zurückgeschreckt sind.“ (Olaf Joeressen, HTGF)

Dr. Olaf Joeressen vom High-Tech Gründerfonds: „Augmented und Virtual Reality versprechen langfristig große Chancen in der Digitalisierung. Doch neue Technologien scheitern immer wieder daran, dass sie in der betrieblichen Realität als zu kompliziert wahrgenommen werden. Die Einfachheit des VR-Tools von R3DT erschließt Nutzergruppen, die von der Komplexität bisheriger Lösungen zurückgeschreckt sind. Somit ermöglicht es auch die frühe Einbindung von Kunden im Entwurfsprozess. Damit sind höhere Skalierungspotenziale als bei alternativen Lösungen möglich. Deshalb glauben wir an den Erfolg von R3DT.“

„Mit dem Engagement des HTGF können wir neue Mitarbeiter einstellen.“ (Achim Schneider, R3DT)

Achim Schneider, Mitgründer und Geschäftsführer von R3DT: „Wer erstmals die VR-Brille aufsetzt und sein eigenes 3D-Modell erlebt, ist schnell vom Mehrwert der Technologie überzeugt. Dank dem Engagement des HTGF können wir neue Mitarbeiter einstellen, um das Tempo im Vertrieb zu erhöhen und unseren Vorsprung am Markt und in der Softwareentwicklung auszubauen.“

Quelle: R3DT GmbH, Bild: Adobe Stock (#77347123/ red150770)

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