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Igus in Corona-Zeiten

Igus in Corona-Zeiten

Igus verzeichnet  aktuell unterschiedliche Signale aus dem Markt. Während der Umsatz im ersten Quartal aufgrund der Corona-Lage zurückging, blieb der Auftragseingang nahezu stabil. Vor dem Hintergrund der Krise hat igus einen Messestand realisiert, auf dem Kunden digital Innovationen für sich entdecken können.

Im vergangenen Jahr konnte der motion plastics Spezialist igus seinen Umsatz trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes um 2 Prozent auf 764 Millionen Euro steigern. Mit der aktuellen Corona-Krise haben sich die Rahmenbedingungen weiter verschärft. Das bekommt auch das Kölner Unternehmen zu spüren. So ging der Umsatz in den ersten vier Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11 Prozent zurück. Der Auftragseingang ist nahezu stabil und derzeit nur bei minus 2 Prozent. „Wir erhalten momentan viele Anfragen und vereinbaren zahlreiche virtuelle Besuchstermine“, erklärt Frank Blase, Geschäftsführer der igus GmbH.

Lieferfähigkeit sichergestellt
Die schnelle und zuverlässige Belieferung mit Tribopolymer-Produkten in der aktuellen Situation aufrechtzuerhalten ist für igus ein wichtiges Ziel. Im Durchschnitt sind kleine und mittlere Bestellungen nach 2,5 Tagen auf dem Weg zum Kunden.
International ist die lokale Versorgung aufgrund von 14 Produktionsstätten sichergestellt. Um die Lieferfähigkeit weiterhin zuverlässig aufrechtzuerhalten, wurden allein am Hauptstandort über 100 Maßnahmen umgesetzt, von fünf neuen Kantinen bis zur Erschwerniszulage für Produktions-Mitarbeiter. Darüber hinaus produziert igus Kopfbänder für „Face Shields“ im Spritzgussverfahren aus recyceltem iglidur A200. Dadurch ist eine günstige Massenproduktion möglich. Die ersten 100.000 Kopfbänder sind kostenfrei verfügbar, danach soll die Abgabe zu Selbstkosten erfolgen. Auch eine Sonderproduktion von 140.000 kompletten Face Shields läuft derzeit an. igus versorgt damit alle Kölner Schülerinnen und Schüler – eine Spendenaktion für die Heimatstadt.

Virtuelle Messe und Zukunftsinvestitionen
Da derzeit weder Messen noch persönliche Besuche bei den Kunden möglich sind, setzt igus ganz auf die Vorteile der Digitalisierung: Dreh- und Angelpunkt ist dabei der Messestand, den igus als Teil des digitalen Supportangebots an die Kunden aufgebaut hat. Der reale Stand ist virtuell begehbar, auch persönliche Führungen, Einzel- und Gruppengespräche am Stand können direkt mit den Experten von igus vereinbart werden. Unter dem Thema „Tech up, Cost down. It’s our job.“ präsentiert igus dort auf 400 Quadratmetern über 100 Kunststoff-Innovationen.
Auch wenn igus sich bewusst ist, dass Planungen derzeit schwierig sind, hält das Unternehmen an langfristigen Investitionen weiter fest, wie Geschäftsführer Frank Blase betont: „Die Umsatzeinbußen und Kosten bei der Bewältigung der Krise sind heftig. Eine generelle Wende zum Besseren ist derzeit schwer vorher zu sagen. Allerdings haben wir ein hohes Eigenkapital für solche Ausnahmezeiten angespart. Und wir packen alle Kosten an.“
Kurzarbeit wurde in einigen Ländern angemeldet, in Deutschland nicht. „Wir möchten die Auswirkung auf unsere Mitarbeiter so weit wie möglich minimieren. Und wir müssen entscheidende Zukunftsinvestitionen weitertreiben.“

 

Quelle: Igus

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