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Integration drehzahlvariabler Pumpen in TIA

Integration drehzahlvariabler Pumpen in TIA
Siemens drehzahlvariable Pumpen TIA Hydrauliksysteme

Das Modell einer Hydraulikpresse mit zwei hochdynamischen drehzahlvariablen Pumpen auf der SPS/IPC Drives 2016
Bild: Siemens AG

Mit der Integration der drehzahlvariablen Pumpen in Totally Integrated Automation erleichtert Siemens die Realisierung energieeffizienter, kostensparender und leiser Hydrauliklösungen für alle Anforderungen. Kern des Konzepts ist ein Frequenzumrichter, der dafür sorgt, dass hydraulische Energie nur dann erzeugt wird, wenn sie auch benötigt wird.
Natürlich kann man den Motor einer Hydraulikpumpe permanent auf voller Drehzahl laufen lassen und den Druck und Volumenstrom bei Bedarf über ein Ventil oder eine Schwenkscheibe auf das benötigte Maß drosseln. Sinnvoller ist es jedoch, per Pumpe nur dann Leistung bereitzustellen, wenn es der Prozess verlangt. Durch dieses ebenso einfache wie überzeugende Prinzip sparen Servopumpen deutlich Energie­kosten, reduzieren den Kühlungsaufwand und sorgen zugleich für weniger Lärm und Verschleiß. Siemens hat dieses bewährte Prinzip jetzt in Totally Integrated Automation (TIA) integriert und erleichtert so immer mehr Anwendern die Realisierung intelligenter, ­leistungsstarker und kostenoptimierter Hydrauliksysteme.

 

Weniger ist mehr

Dabei ist der direkte Energiespareffekt nur einer der Vorteile des Konzepts TIA für Hydraulik. So lassen sich etwa durch den Einsatz von Kondensatormodulen oder kinetischen Speichern Stromspitzen vermeiden – und so Kosten für die Energieversorgung deutlich reduzieren. Zudem ­ermöglicht das Konzept beim Systemdesign in vielen Fällen eine kompaktere Bauweise sowie den Verzicht auf kostenintensive ­Proportionalventile – mit den entsprechenden Vorteilen in puncto Systemvereinfachung, Platz- und Kostenersparnis.
Fast noch wichtiger aber ist die niedrige Lautstärke einer über Frequenzumrichter gesteuerten Pumpe. Zunächst einmal sinkt die Drehzahl der Pumpe, abhängig von benötigter Geschwindigkeit. Ferner muss das Kühlmittel in der Regel weniger oder manchmal sogar nicht aktiv gekühlt werden, was eine weitere Lautstärkereduktion, Platz- und Energieersparnis ermöglicht und die Lebensdauer des Öls verlängert, wodurch die Gesamtbetriebskosten gesenkt werden.

Quelle: Siemens AG

Button zum Artikel im E-PaperMehr über die Vorteile erfahren Sie in der #O+P Fluidtechnik 7-8/2017. 

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Veröffentlicht von

Svenja Stenner

Die Einsatzmöglichkeiten der Fluidtechnik sind vielfältig und unentbehrlich, das macht die Berichterstattung umso reizvoller.

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