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Jungheinrich realisiert Logistikzentrum für ContiTech

Jungheinrich realisiert Logistikzentrum für ContiTech

Der Automobilzulieferer ContiTech errichtet im niedersächsischen Langenhagen nahe Hannover ein neues Logistikzentrum für sein internationales Ersatzteilgeschäft. Mit der Realisierung des Projekts hat das Unternehmen den Hamburger Intralogistikexperten Jungheinrich beauftragt.

Zum Lieferumfang gehören ein automatisches Kleinteilelager (AKL), Software, Fördertechnik mit Wareneingangs- und Kommissionierarbeitsplätzen sowie ein manueller Lagerbereich einschließlich mehrerer Flurförderzeuge. Ralf Zempel, Projektleiter Logistik bei ContiTech erklärt: „Für uns ist es ein großer Vorteil, mit Jungheinrich einen Partner an unserer Seite zu haben, der als Generalunternehmer alle Komponenten des Lagers aus einer Hand liefert.“

Das AKL verfügt über eine Kapazität von 23.232 Stellplätzen. Zum Einsatz kommen hier vier Jungheinrich-Regalbediengeräte vom Typ STC. Mit einer Fahrgeschwindigkeit von 6 Metern pro Sekunde gilt es als das leistungsfähigste Regalbediengerät für automatische Kleinteilelager seiner Klasse. Das neuartige Design der Fahrschiene und der platzsparend im Mastfuß integrierte Omega-Fahrantrieb verleihen dem Regelbediengerät die geringsten Anfahrmaße seiner Klasse. „Sah die Ausschreibung zunächst den Bau eines Lagers mit fünf Gassen vor, ist es Jungheinrich gelungen, durch die doppeltiefe Querlagerung der Behälter bei gleicher Gesamtkapazität des Lagers eine Gasse einzusparen“, beschreibt Ralf Zempel von ContiTec.

Die Lagerverwaltung des Logistikzentrums wird über ein SAP Extended Warehouse Management-System gesteuert, das im Lieferumfang von Jungheinrich enthalten ist. Über Fördertechnik versorgt das AKL sechs Kommissionierarbeitsplätze. Das manuelle Breitgangregallager mit 25 Gassen verfügt über 12.588 Palettenstellplätze. Hier setzt ContiTech auf neue Lithium-Ionen-Fahrzeuge von Jungheinrich. Dazu gehören acht Jungheinrich-Schubmaststapler vom Typ ETV 214, neun Vertikalkommissionierer vom Typ EKS 210 und 14 Elektro-Deichselhubwagen vom Typ ERD 220.

 

Quelle: Jungheinrich

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