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Kräftiges Umsatzplus bei Bosch Rexroth im Geschäftsjahr 2018

Kräftiges Umsatzplus bei Bosch Rexroth im Geschäftsjahr 2018

Bosch Rexroth blickt auf eine positive Entwicklung seiner Bereiche Fabrikautomation, Anlagenbau und Engineering sowie Mobile Anwendungen zurück. Wachstumstreiber waren 2018 vor allem die Mobilhydraulik und die Fabrikautomation.

Neben der traditionell starken Position in der Industrie- und Mobilhydraulik positioniert sich Bosch Rexroth immer mehr als Anbieter von Industrie 4.0-Lösungen mit softwarebasierten, automatisierten und vernetzten Lösungen. Das Unternehmen setzt über alle seine Bereiche hinweg auf Digitalisierung, Vernetzung und Elektrifizierung.

Fabrikautomation: Lösungen für die Fabrik der Zukunft
Der Bereich Fabrikautomation erwirtschaftete 2018 den größten Teil des Industrie 4.0-Umsatzes in der Bosch-Gruppe. Auf der diesjährigen Hannover Messe hat das Unternehmen die Fabrik der Zukunft schon heute gezeigt – und damit wie aus einer Vision Wirklichkeit werden kann. Mit dem dort vorgestellten autonomen Transportsystem Active Shuttle baut Bosch Rexroth sein Industrie 4.0 Portfolio weiter aus und steigt in die Intralogistik ein, denn in der vernetzten Fabrik wachsen Produktion und Logistik immer weiter zusammen.

Anlagenbau und Engineering: Vernetzt und intelligent
Auch in seinem klassischen Kerngeschäft treibt Bosch Rexroth den Wandel von der Anwendung hin zu intelligenten und vernetzten Lösungen voran. Mit dem innovativen Hydraulikaggregat CytroBox zum Beispiel lassen sich Hydraulik-komponenten vernetzen und in die smarte Fertigung einbinden.

Mobile Anwendungen: Elektrifiziert und IoT ready
Nach einem sehr guten Jahr 2017 konnte der weltweite Markt mobiler Arbeitsmaschinen 2018 erneut zweistellig zulegen. Bosch Rexroth behauptet seine Marktführerschaft in der Mobilhydraulik und baut diese weiter aus. Dabei setzt das Unternehmen auf zwei Trends: Elektrifizierung mobiler Arbeitsmaschinen für gesteigerte Effizienz und die Vernetzung. Das Internet of Things (IoT) wird auch für mobile Arbeitsmaschinen immer relevanter.

Investitionen in die Zukunft
Im vergangenen Jahr hat Bosch Rexroth mehr als 327 Millionen Euro in die Entwicklung neuer Produkte und Lösungen investiert. Das entspricht einer Quote von mehr als 5 Prozent vom Umsatz. So entsteht in Ulm derzeit ein neues Kunden- und Innovationszentrum, an dem technologie- und bereichsübergreifend Projekte und Geschäftsmodelle rund um Digitalisierung, Elektrifizierung und die Fabrik der Zukunft vorangetrieben werden. In China hat Bosch Rexroth im März mit dem Ausbau des Werks in X’ian begonnen. Mit einer Investition von rund 60 Millionen Euro verdoppelt das Unternehmen seine Entwicklungs- und Produktionskapazitäten rund um vernetzte Lösungen für den asiatischen Fabrikautomationsmarkt. Damit avanciert der Standort Xi’an zu einem Vorzeigewerk von Bosch Rexroth für Industrie 4.0-Technologien.

Wirtschaftlicher Ausblick und Marktsituation
Mit dem positiven Ergebnis 2018 befindet sich Bosch Rexroth aktuell in einer wirtschaftlich guten Situation. Für das zweite Halbjahr 2019 erwartet das Unternehmen insgesamt eine nachlassende konjunkturelle Dynamik. Auch in einem absehbar schwierigeren Marktumfeld arbeitet Bosch Rexroth weiter daran, konsequent seine Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Sein umfassendes Transformationsprogramm erstreckt sich von internen Strukturen über die Unternehmenskultur bis hin zur technologischen Innovationsagenda.

Der Fabrikautomationsmarkt profitiert weiterhin vom Trend zur Automatisierung und Digitalisierung. Automatisierungslösungen zur Steigerung der Produktivität und für die Umsetzung von Industrie 4.0 Konzepten stützen die weltweite Marktnachfrage. Auch die Nachfrage nach Intralogistiklösungen bietet weiterhin Wachstumspotenzial. Für 2019 wird jedoch eine insgesamt verringerte Investitionsdynamik erwartet, insbesondere aufgrund der seit Ende des vergangenen Jahres nachlassenden Konsumnachfrage in China. 2018 profitierte auch der Markt für Industriehydraulik von der allgemein positiven Konjunkturentwicklung und verzeichnete ein moderates Wachstum. Für dieses Jahr wird ein insgesamt etwas schwächeres Wachstum erwartet, jedoch mit Unterschieden in einzelnen Kundenbranchen. Nach hohen Wachstumsraten in den Vorjahren wird im Markt der Mobilhydraulik 2019 weltweit kein weiteres Wachstum erwartet. Insbesondere in der zweiten Jahreshälfte besteht das Risiko einer Marktabschwächung.

 

 

Quelle: Bosch Rexroth

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