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Nahezu kein Hubverlust – neuer Positionssensor für Hydraulikzylinder

Nahezu kein Hubverlust – neuer Positionssensor für Hydraulikzylinder

Konstrukteure von mobilen Maschinen sind oft im Zwiespalt. So müssen sie eine recht große Funktionalität auf möglichst geringem Bauraum unterbringen. Bei manchen mobilen Maschinen und Nutzfahrzeugen gibt es auch eindeutige Regularien, was die Fahrzeugbreite oder die Fahrzeughöhe betrifft.

Dass diese Aufgabe nicht immer einfach ist, zeigt sich vor allem dann, wenn weitere Funktionen in ein bestehendes Maschinendesign integriert werden sollen. So zum Beispiel bei einer nachträglichen Integration eines Positionssensors in Hydraulikzylindern. Um hier den Konstrukteuren und Entwicklern maximale Flexibilität für die Konstruktion ihrer Zylinder zu geben, hat SIKO den neuen Positionssensor SGH10L für Hydraulik- und Teleskopzylinder entwickelt.

Nahezu kein Hubverlust durch seitlichen Anbau

Der neue Positionssensor SGH10L wurde speziell für den Einsatz in Anwendungen entwickelt, bei dem nahezu kein Hubverlust durch die Integration des Sensors in den Zylinder akzeptiert werden kann. Möglich macht dies der einzigartige seitliche Anbau des Sensors an den Hydraulikzylinder. Denn der SGH10L Sensor wird nicht, wie sonst üblich, im Zylinderboden verbaut, sondern in seinem speziell dafür entwickelten Gehäuse. Mit einer Hydraulikverschraubung wird das System an den Zylinder angeschraubt. Das Seil wird hierbei in den Zylinder geführt und über eine definierte Umlenkung in Richtung des Kolbenkopfs gelenkt. Dort wird das Seil eingeschraubt – fertig. Durch dieses Design wird im Zylinder lediglich der Bauraum für das Sensor-Ohr benötigt. Da dies bei nur wenigen mm liegt, besteht eine besonders kompakte Einbauform. Durch dieses Design eröffnet der Sensor eine neue Dimension an konstruktiven Möglichkeiten und erhöht die Flexibilität bei der Konstruktion von Hydraulikzylindern mit integrierter Positionsmessung. So kann der Sensor auch in Hydraulikzylindern mit extrem kleinen Durchmessern von z.B. 20 mm und kleiner eingesetzt werden, oder auch in Zylindern mit einer mechanischen Endlagendämpfung integriert werden.

Die bereits bekannten Merkmale der SGH-Serie – bisher gibt es drei Sensorvarianten mit Messlängen bis fünf Meter – sind auch in diesem Sensor integriert. So ist auch bei dem SGH10L ein Hohlbohren des Kolbens nicht notwendig. Auch bietet der Sensor die bekannt hohe Flexibilität für den Zylinderhersteller sowie den Anwender. Weiterhin kann aus einer Vielzahl von verfügbaren Schnittstellen gewählt werden, wie z.B. Analoge Strom- oder Spannungsausgänge, CANopen oder SAE J1939. Durch den intuitiven Teach-In kann der Sensor, welcher in zwei Versionen (500mm und 1000mm Messbereich) verfügbar ist, einfach und komfortabel auf den exakten Messbereich eingelernt werden. Hierdurch wird die Variantenvielfalt deutlich minimiert, was wiederrum die Gesamtkosten senkt. Natürlich kann der Sensor, wie alle SGH Sensoren, auch in Teleskopzylindern zum Einsatz kommen.

Die flexible und robuste Grundauslegung des SGH10L verdankt der Sensor zuletzt seiner Herkunft. Denn der Sensor wurde als Bestandteil des SIKO PURE.MOBILE Sensorbaukastens entwickelt. Dies bedeutet, der Sensor wurde von Grund auf mit 100-prozentigem Fokus auf den Einsatz in der Mobilhydraulik bzw. exklusiv für mobile Maschinen entwickelt. Jeder Sensor mit PURE.MOBILE Technologie erfüllt die EMV-Anforderungen für Baumaschinen sowie Land- und Forstmaschinen, die Anforderungen nach E1 (UN ECE R10) basiert auf einer magnetischen, verschleißfreien und robusten Abtasttechnologie. All diese Eigenschaften prädestinieren den SGH10L für anspruchsvolle Anwendungen in der Mobilhydraulik, wenn nur ein geringer Bauraum zur Verfügung steht.

 

Quelle: Siko

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