Die Friedemann Wagner GmbH hat ihre pneumatischen Schwenkeinheiten konstruktiv optimiert, um typische Schwächen konventioneller Systeme zu überwinden. Durch externe Anschläge statt innenliegender Dämpfer steht in den Endlagen das volle Nenndrehmoment zur Verfügung. Wartung und Justierung erfolgen ohne Demontage der Einheit.
Wagner ist kein Branchenriese bei Pneumatik-Antrieben, aber seit 1979 als Hersteller erfolgreich tätig – mit kundenspezifischen Produkten und einem Standard-Sortiment. Das Familienunternehmen besetzt Nischen und bietet handfeste Vorteile, vor allem bei pneumatischen Schwenkeinheiten.
Zu den regelmäßigen Aufgaben der Teams aus Konstruktion und Montage von Automationslösungen gehören Ad-hoc-Änderungen an Werkstück und Anlage. Kundenspezifische Änderungen sind mittlerweile selbst bei der Inbetriebnahme die Regel. Die Schwenkeinheiten von Wagner bilden daher Drehwinkel von 0–190° ab, von außen einstellbar über Anschlagschrauben. Das relevante Detail steckt dabei weniger in der Angabe 190° statt der sonst üblichen 180°. Vielmehr liegt der entscheidende Punkt darin, dass sich alle Drehwinkel zwischen 0 und 190° mit einer einzigen Schwenkeinheit abbilden lassen. Ein willkommener Vorteil in Sachen Flexibilität und Bauteilreduktion – es muss beispielsweise für 90°-Anwendungen kein anderes Produkt verwaltet, bestellt und gelagert werden.
Lesen Sie mehr:
Quelle: Friedemann Wagner GmbH






