Die Friedemann Wagner GmbH hat ihre pneumatischen Schwenkantriebe der Serien SM, SE und SES konstruktiv überarbeitet. Das zentrale Merkmal ist ein externes Anschlagsystem, das über von außen zugängliche Anschlagschrauben eingestellt wird. Dadurch steht in den Endlagen das volle Nenndrehmoment zur Verfügung. Herkömmliche Schwenkantriebe erreichen in den letzten 2-3 Grad vor der Endlage nur etwa 50 Prozent des Nenndrehmoments, da nur ein Antriebskolben aktiv ist. Das externe System trennt die Funktionen Dämpfung und Anschlag. Die hydraulischen Dämpfer verzögern ausschließlich die Bewegung und sind von außen zugänglich, was Wartung und Justierung vereinfacht.
Das patentierte Anschlagsystem ist Bestandteil des gefrästen Aluminiumgehäuses. Gehärtete Anschlagblöcke und Schrauben bilden eine Flächenlast statt Punktlast. Die Anschlagschrauben sind hohl ausgeführt und nehmen Sensoren platzsparend auf. Über SPS-Abfrage kann ein Dämpferausfall erkannt werden. Die Drehwinkel sind stufenlos von 0 bis 190 Grad einstellbar. Die Wiederholgenauigkeit beträgt +/- 0,01 Grad. Optional sind Varianten mit integrierten Luft- und Signaldurchführungen in der Welle verfügbar. Ab Modulgröße SES-6 steht auch eine Signaldurchführung zur Verfügung. Der Abtrieb ist als Anschlagfläche mit Passungen und Gewinden ausgeführt.






