Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete Bosch Rexroth einen Umsatz von rund 6,5 Milliarden Euro. Damit gelang es dem Unternehmen, sein Geschäft trotz des anhaltend schwierigen Umfelds auf Vorjahresniveau zu halten. Ein deutliches Wachstum verzeichnete der Auftragseingang, der um knapp 9 Prozent auf rund 6,6 Milliarden Euro stieg und somit erstmals seit 2022 wieder den Umsatz übertraf. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Bosch Rexroth ein leichtes Wachstum – vorausgesetzt, die geopolitische Lage eskaliert nicht weiter. Zur Sicherung des zukünftigen Wachstums investierte Bosch Rexroth in Forschung und Entwicklung sowie Gebäude und Anlagen rund 560 Millionen Euro. Ende 2025 beschäftigte das Unternehmen weltweit rund 31.900 Mitarbeitende.
Der Auftragseingang belief sich 2025 auf 6,6 Milliarden Euro, das sind rund 540 Millionen Euro, beziehungsweise 8,9 Prozent, mehr als im Jahr zuvor. Den stärksten Zuwachs an Aufträgen verzeichnete China. In Europa und Deutschland gingen ebenfalls deutlich mehr Aufträge ein.
„Das Geschäftsjahr 2026 hat gut begonnen: Der bisherige Auftragseingang liegt ähnlich wie im vergangenen Jahr über den Vorjahreswerten, der Umsatz zieht entsprechend behutsam an. Gleichwohl bleibt das weltweite Geschäftsumfeld unbeständig und der Kostendruck hoch. Wir arbeiten daher kontinuierlich an Kostensenkungen, unserer marktgerechten Aufstellung und unserem Produkt- und Lösungsangebot für die Kunden“, sagt Holger von Hebel, Finanzvorstand der Bosch Rexroth AG.

Die Investitionen in Maschinen, Anlagen und Gebäude sowie in Forschung und Entwicklung für die Zukunftsfähigkeit des Produkt- und Lösungsangebots beliefen sich 2025 auf rund 560 Millionen Euro. In Deutschland investierte Bosch Rexroth rund 57 Millionen Euro allein in die Werke in Lohr am Main, Elchingen, Nürnberg und Horb. Weitere große Investitionen gab es in Mexiko, USA und Schweden.
Ende 2025 beschäftigte Bosch Rexroth weltweit rund 31.900 Mitarbeitende. Das sind insgesamt rund 700 beziehungsweise 2,3 Prozent weniger als am Ende des Vorjahres. Rund 13.200 (41 Prozent) aller Mitarbeitenden von Bosch Rexroth sind in Deutschland tätig.
Im Mai 2001 fand der Zusammenschluss der Bosch Automationstechnik mit Mannesmann Rexroth statt – damit trägt Bosch Rexroth seit 25 Jahren zum Erfolg der Bosch-Gruppe und zu einer ausgeglicheneren Verteilung zwischen den Bosch-Geschäftsbereichen bei. „Trotz vieler Veränderungen ist eines über die Jahre hinweg gleichgeblieben: der unermüdliche Einsatz des Bosch Rexroth Teams für die Kunden, die herausragende technologische Kompetenz und die Leidenschaft für unsere Produkte“, sagt Dr. Steffen Haack, der bis Ende Februar Vorstandsvorsitzender der Bosch Rexroth AG war und nun als Vorstandsmitglied für den Entwicklungsbereich sowie die Identifizierung neuer strategischer Wachstumsfelder verantwortlich ist. Insgesamt blickt das Unternehmen auf eine mehr als 230-jährige Geschichte zurück, die durch Ludwig Rexroth 1795 ihren Anfang nahm.





