Das von Roth Hydraulics entwickelte und patentierte Duralock-Gewinde hat offiziell die Freigabe für den Einsatz in ASME-Kolbenspeichern erhalten. Damit öffnet sich der mittelhessische Speicherspezialist den internationalen Märkten. Die Zulassung ist das Ergebnis einer intensiven technischen Bewertung durch den TÜV Hessen und dem TÜV SÜD. Grundlage bildete eine Finite-Elemente-Analyse (FEM), die von einem qualifizierten Ingenieurbüro durchgeführt und anschließend von dem TÜV Süd unabhängig verifiziert wurde.
„ASME VIII Division 1 eröffnet die Möglichkeit, andere Regelwerke nach U-2(g) heranzuziehen, wenn ein Konstruktionsdetail dort nicht betrachtet wird,“ erklärt Lars Dworschak vom TÜV Hessen. „Wir haben uns für die Betrachtung der lokalen Spannung nach ASME VIII Division 2, Elastic-Plastic Analysis – Local Strain Limit entschieden.“
Mehr Sicherheit bei weniger Materialeinsatz
Das Roth Duralock-Gewinde ist das Ergebnis jahrelanger Entwicklungsarbeit und steht für eine neue Generation technischer Verbindungssysteme. Durch eine optimierte Gewindegeometrie mit verkleinertem Flankenwinkel und vergrößertem Gewindegrundradius werden radiale Kräfte reduziert und die Spannungen im Rohr deutlich verringert. Das Ergebnis: weniger Risiko von Aufbiegungen, höhere Dauerfestigkeit und eine Materialeinsparung von bis zu 25 Prozent – bei gleichzeitiger Steigerung der Sicherheit. Diese Verbesserungen wurden durch umfangreiche Berst- und Lastwechselversuche nachgewiesen und durch den TÜV Hessen begleitet und validiert.






