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Weber Hydraulik

Robotertechnik: Hydraulikzylinder mit integriertem Druckspeicher

15.08.2025
von Redaktion O+P Fluidtechnik

Die strategische Ausrichtung von Weber-Hydraulik umfasst die kontinuierliche Beobachtung und Erschließung neuer Märkte. Durch diese Herangehensweise hat der Hydraulik-Spezialist einen neuen Kunden in einem zuvor unerschlossenen Markt gewonnen: Die Industrieroboter von Kuka finden Anwendung in Fertigungszellen sowie in vollautomatisierten Anlagen und deren Vernetzung. Diese Systeme werden insbesondere in den Branchen Automobil, Elektronik, Halbleiter, Metall und Gesundheit eingesetzt. Der Roboterarm dieser Anlagen trägt die verschiedenen Lasten.

Mit der Einführung des neuen KR Titan ultra setzt Kuka einen neuen Maßstab in der Automatisierung. Dieser leistungsstarke Industrieroboter kombiniert höchste Dynamik mit sehr hoher Traglast und wird eine Schlüsselrolle in der Automobilbranche einnehmen. Weber-Hydraulik stellt für diese Anwendung einen Hydraulikzylinder mit integriertem Druckspeicher bereit, der die Kräfte, die auf der Armseite entstehen, aufnimmt und ausgleicht.

Ein Hydraulikzylinder nimmt die Kräfte auf
Industrieroboter, vor allem solche mit einer Traglast von mehr als 80 kg, sind oft mit einem Gewichtsausgleichssystem ausgestattet, insbesondere für die Horizontalachse. In diesem Fall nutzt der Robotik-Hersteller Kuka ein hydropneumatisches System. Dieses hydraulische Gewichtsausgleichssystem besteht aus einem Hydraulikzylinder und einem damit verbundenen Druckspeicher. Je nach Größe des Zylinders können auch mehrere Druckspeicher verwendet werden. Im Druckspeicher befindet sich eine vorgespannte Gasblase, die auf ein Ölpolster drückt und so die erforderlichen Gegenkräfte erzeugt, um Schwinglasten auszugleichen.

In bestimmten Positionen des Roboterarms ist es nicht mehr sinnvoll, die auftretenden Drehmomente allein durch die Antriebe oder Getriebe der Achsen zu kompensieren. Hier kommt der hydraulische Gewichtsausgleich zum Einsatz. Damit stets ausreichend Druck zur Verfügung steht, ist das System mit mindestens zwei Druckspeichern verbunden, die mit dem einzigen Druckzylinder verbunden sind. Das Modul von Weber-Hydraulik ist ein geschlossenes System und wird nicht durch ein externes Aggregat versorgt.

Die industriellen Roboter finden hauptsächlich Verwendung in der produzierenden Industrie und müssen daher besonders sicher und zuverlässig sein. Ein Ausfall des Roboters würde zu einem Stillstand der gesamten Produktionslinie führen. Deshalb ist es wichtig, dass das Hydrauliköl im System lebenslang verwendet werden kann und dass alle anderen Komponenten auf die Lebensdauer des Roboters ausgelegt sind. Durch die intensive Zusammenarbeit mit dem Kunden ist es Weber-Hydraulik gelungen, die Lösung an diese Anforderungen anzupassen.

 

 

Quelle: Weber Hydraulik

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