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Energieeffiziente Drucklufterzeugung nach Bedarf

Energieeffiziente  Drucklufterzeugung nach Bedarf

Für die Herstellung hochpräziser Feinmechanik-Komponenten für die Flugzeug- und Automobilindustrie setzt ein Maschinenbau-unternehmen aus Baden-Württemberg zur Drucklufterzeugung auf direktgetriebene Schraubenkompressoren. Mit ihrer Energiespar-Drehzahlregelung passen sich die Kompressoren an permanente Lastwechsel an und vermeiden so kostenintensive Leerlaufzeiten.

“Bei uns kommt es auf höchste Präzision an“, sagt Klaus Welte und zeigt auf einen Behälter, in dem sich blitzblanke und komplex geformte Bauteile befinden. Welte ist Teamleiter für den Bereich Präzisionsentgraten und Teileendbearbeitung bei der Ziegler GmbH im Baden-Württembergischen Bermatingen am Bodensee. „Mit etwa 160 Mitarbeitern fertigen wir hier Bauteile in geringen Stückzahlen“, beschreibt er. Die Durchschnittsmengen liegen zwischen 50 und 70 Teilen. Diese können nur wenige Millimeter dünn oder auch mehrere ­Kilogramm schwer sein, beispielsweise Fahrwerkskomponenten. Zum Einsatz kommen sie in der Automobil- und Flugzeugindustrie – in Branchen, in denen es um die Personenbeförderung geht, und somit können sie auch sicherheitsrelevante Funktionen übernehmen.

Zu den Hauptkunden des Familienbetriebs zählen insbesondere Zulieferer der großen Hersteller. Die Ziegler-Gruppe hat im knapp vier Kilometer entfernten Markdorf noch einen zweiten Standort, der unter anderem Ersatzteile und Zubehör für Drehmaschinen fertigt. „Sicher spüren wir die Auswirkungen der Corona-Pandemie“, sagt Welte und zeigt in die Halle: Der Maschinenpark ist nur zum Teil in Betrieb. „Auch wenn wir das Ende der Krise noch nicht absehen können, Sorgen mache ich mir keine. Wir stehen gut da, und wir haben schon in der Vergangenheit immer nur dann investiert, wenn wir es uns auch leisten konnten.“

Ohne Druckluft geht nichts
Zu diesen Investitionen gehören auch drei neue Druckluftkompressoren von der Almig Kompressoren GmbH, einem führenden Systemanbieter in der Drucklufttechnologie mit Sitz im schwäbischen Köngen. „Wir haben in den vergangenen zehn bis 15 Jahren unser Personal nahezu verdoppelt. Kontinuierlich ist auch der Maschinenpark gewachsen“, erläutert der Teamleiter.
Mit dem Wachstum stieg auch der Bedarf an Druckluft, denn ohne dieses kostenintensive Medium läuft keine Anlage – ob nun Werkzeuge automatisch gewechselt oder Zylinder bewegt werden müssen. Im Einsatz waren bis dahin vier in die Jahre gekommene Schraubenkompressoren. Alle Anlagen stammten von Almig. „Wir konnten über die Jahre sehr gute Erfahrungen mit diesen Maschinen sammeln, insbesondere bei der Verfügbarkeit“, berichtet Welte. „Langsam aber sicher stießen sie jedoch immer mehr an ihre Leistungsgrenzen.“

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Quelle: Almig Kompressoren

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