Die Fachverbände Antriebstechnik und Fluidtechnik im VDMA präsentieren sich auf der Hannover Messe in der Halle 13, Stand E36/1-2 als Teil des neuen thematischen Ausstellungsbereichs „Automationssysteme & ‑Komponenten“, einem der strategischen Schwerpunkte der diesjährigen Messe. Mit dieser Neustrukturierung der Hallen rückt die Deutsche Messe AG die Themen Automatisierung und Digitalisierung stärker in den Mittelpunkt.
„Die thematische Ausrichtung der Hannover Messe rückt industrielle Automatisierung in den Fokus und bietet der Antriebs- und Fluidtechnik ein geeignetes Umfeld, ihre Leistungsfähigkeit und Systemrelevanz zu zeigen. Unsere Technologien sind zentrale intelligente Bausteine für effiziente, vernetzte und zukunftsfähige KI-integrierende Produktionsprozesse und damit ein wichtiger Bestandteil des industriellen Gesamtökosystems“, betont Hartmut Rauen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des VDMA e.V.
VDMA-Zentralstand
Der VDMA‑Stand dient als zentrale Anlaufstelle für den Austausch zu Trends und Entwicklungen im Maschinen‑ und Anlagenbau allgemein, aber auch zu fachspezifischen Fragestellungen. Expertinnen und Experten der Fachverbände Antriebstechnik, Fluidtechnik und Elektrische Automation begleiten den fachlichen Austausch zu Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Forschung, Normung und technischen Themen – gemeinsam mit dem Team der Abteilung Außenwirtschaft, Manufacturing‑X sowie Ansprechpartnern für den Bereich Security and Defence Industry.
Fluid 4.0
Auf dem Gemeinschaftsstand der Plattform Industrie 4.0 präsentiert das Verbundprojekt Fluid 4.0 Anwendungsbeispiele und Use Cases zur Digitalisierung in der Fluidtechnik, darunter Live-Demonstratoren zu Energieeffizienz, Datenintegration, Steuerung und Überwachung fluidtechnischer Systeme sowie Circular Economy.
Defense Production Area
Mit der Defense Production Area bietet die Hannover Messe 2026 dem Thema Produktionstechnologien für Verteidigung eine Heimat. Gezeigt werden Lösungen für flexible, skalierbare und resilient ausgelegte Fertigungsprozesse – von Automatisierung und Digitalisierung über Datenintegration und Rückverfolgbarkeit bis hin zu IT/OTSecurity und KI gestützter Qualitätssicherung.
Für die Antriebs- und Fluidtechnik eröffnen sich im verteidigungsnahen Umfeld zusätzliche Perspektiven, so der VDMA. Angesichts einer geschätzten europäischen Marktgröße von rund 100 Mrd. Euro im Verteidigungsbereich ergeben sich für beide Branchen als Schlüsselzulieferer Marktpotenziale von etwa 5 bis 10 %. Bis 2030 scheint ein jährliches Wachstum von annähernd 2 % in diesem Segment möglich. Dabei bringen beide Industriezweige ihre technologische Kompetenz dort ein, wo industrielle Zuverlässigkeit und hohe sicherheitsrelevante Anforderungen gefragt sind.





