Univ.-Prof. Dr.-Ing. Katharina Schmitz, die Leiterin des Institut für fluidtechnische Antriebe und Systeme (ifas) wurde mit der renommierten Joseph Bramah Medaille ausgezeichnet. Diese Ehrung wird für herausragende Leistungen verliehen, die zur Weiterentwicklung der Forschung im Bereich des Maschinenbaus und insbesondere der Fluidtechnik beitragen.
Die Auszeichnung würdigt ihre wissenschaftlichen Leistungen und ihren bedeutenden Beitrag zur Fluidtechnik, insbesondere ihre Forschung zu hydraulischen und pneumatischen Komponenten sowie deren Optimierung und Vernetzung in modernen Anwendungen. „Es ist mir eine sehr große Ehre, diese Auszeichnung zu erhalten“, sagte Prof. Schmitz nach Bekanntgabe der Preisverleihung. „Diese Anerkennung gilt meinem ganzen Team am ifas und ich bin unglaublich stolz darauf, was wir in den vergangenen Jahren gemeinsam erreicht haben.“ Die Joseph Bramah Medaille wird von der Institution of Mechanical Engineers (IMechE) verliehen und umfasst ein Zertifikat sowie eine gravierte Bronze-Medaille. Die Preisverleihung fand im Rahmen einer Vernetzungsveranstaltung der europäischen Fluidtechnik durch Prof. Andrew Plummer der University Bath und Vorstandsmitglieder der IMechE statt.
Prof. Schmitz studierte Maschinenbau an der RWTH Aachen und an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh (USA). 2015 verließ sie als Dr.-Ing. das ifas, um als Technische Direktorin in der Industrie zu arbeiten. 2018 kehrte sie als W3-Professorin ans ifas zurück und leitet seitdem das Forschungsinstitut.
Prof. Schmitz ist zudem Mitglied im Herausgeberteam nationaler und internationaler Fachzeitschriften, darunter der O+P Fluidtechnik, und beteiligt sich aktiv an der Organisation internationaler Konferenzen. Sie ist Vorsitzende des alle vier Jahre in Aachen stattfindenden Internationalen Fluidtechnischen Kolloquiums. Darüber hinaus ist sie seit 2020 Prodekanin der Fakultät für Maschinenwesen an der RWTH Aachen. Prof. Schmitz ist überzeugt, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie unerlässlich ist, um zukunftsorientierte und praxisrelevante Lösungen zu entwickeln hin zu einer nachhaltigeren und defossilisierten Gesellschaft.
Quelle: RWTH Aachen






