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Prozessarmaturen

Fluidtechnik bereit für grünen Wasserstoff

25.10.2023
von Redaktion O+P Fluidtechnik
Fluidtechnik für Wasserstoffanwendungen: Bürkert auf der Clean Hydrogen Convention 2023 in Dresden - Halle 3, Stand A-24

Bürkert zeigt vom 25. bis 26. Oktober 2023 auf der Clean Hydrogen Convention in Dresden (Halle 3, Stand A-24) fluidtechnische Komponenten wie Ventile und Durchflussregler, die sich laut Hersteller bereits in vielen Wasserstoffanwendungen bewährt hätten – sowohl bei der Erzeugung als auch bei der Verteilung.

Wasserstoff gilt als umweltfreundlicher Energieträger der Zukunft: Er ist sehr flexibel einsetzbar, kann mit regenerativen Technologien hergestellt werden und lässt sich zudem gut transportieren und speichern. Fluidik-Komponenten sind in der gesamten Wertschöpfungskette unerlässlich, bei der Wasserstofferzeugung ebenso wie bei der -verteilung und -nutzung. Sie müssen dabei hohe Anforderungen erfüllen. Neben Präzision und Wasserstoffbeständigkeit für einen sicheren Betrieb sind Langlebigkeit und vor allem auch Skalierbarkeit wichtig. Denn so können zum Beispiel neue Anlagen zur Wasserstofferzeugung überhaupt den Sprung vom Labormaßstab zur Industrieanwendung mit Leistungen im Gigawatt-Bereich schaffen.

Bürkert Fluid Control Systems hat bereits viel Erfahrung in allen Wasserstoffbereichen, sowohl bei der Erzeugung als auch bei Verteilung und Nutzung. Zum Produktportfolio gehören zahlreiche Fluidik-Komponenten, deren Materialien auf die speziellen Anforderungen dieser Einsatzbereiche abgestimmt sind. Versprödungen und Undichtheiten seien dadurch nicht zu befürchten. Bewiesen haben das die Prozessregel- und Magnetventile, Ventilinseln, Sensoren und Durchflussregler bereits in den unterschiedlichsten Applikationen, wie zum Beispiel bei der Methan-Plasmalyse, in mobilen Tankstellen oder in Testanlagen von Brennstoffzellensystemen.

Prozessregelung bei der Methan-Plasmalyse

Es gibt unterschiedliche Technologien zur Wasserstofferzeugung, nicht nur die energieintensive Elektrolyse. Methan-Plasmalyseure beispielsweise erzeugen aus Solar- oder Windenergie ein hochfrequentes Spannungsfeld, um Methan aus Schmutzwasser in seine molekularen Komponenten Wasserstoff (H2) und Kohlenstoff (C) aufzuspalten.

Damit der Prozess sicher und in hoher Qualität abläuft, sind eine Vielzahl an Prozessarmaturen notwendig, wie zum Beispiel Prozessventile mit pneumatischem Antrieb in unterschiedlichen Nennweiten und in Schräg- oder Geradsitz-Ausführung (Typ 2000 und Typ 2012). Sie ermöglichen durch ihre hohe Zuverlässigkeit lange Standzeiten bei minimalem Druckabfall.

Hinzu kommen Prozessregelsysteme mit Stellungsregler vom Typ 8802 sowie Kugelventile mit pneumatischem Schwenkantrieb (Typ 8805). Die Ansteuerung übernehmen Ventilinseln vom Typ 8652 AirLINE, die sich dank ihrer kompakten Abmessungen gut in Schaltschänken in unmittelbarer Nähe zum Prozess einbauen lassen.

Prüfstände für Brennstoffzellen

Brennstoffzellen-Systeme müssen unter unterschiedlichsten Bedingungen und mit einer Vielzahl an Parametern getestet werden. Ein optimaler Wirkungsgrad und eine maximale Lebensdauer können so sichergestellt werden. Die Testeinrichtungen müssen sehr flexibel sein, gleichzeitig gilt es, die Durchflussmengen auf den einzelnen Gasstrecken feinfühlig zu regeln und präzise zu steuern.

Bürkert unterstützt Brennstoffzellen-Prüfstände beispielsweise mit elektromagnetischen Proportionalventilen, elektromotorische Prozessregelventile, Massendurchflussreglern (MFC) sowie mit Füllstand-Schwimmerschalter. Durch den Einsatz von positionierbaren Stellventilen mit jeweils integrierter Absperrfunktion wird die Anlage flexibel für jede Prüfaufgabe. Bei den Ventilen für Wasserstoff ist die Eignung genauso nachgewiesen wie bei Ventilen für Sauerstoff. Der Einsatz unterschiedlicher Gase in den Prüfständen ist damit kein Problem.

Quelle: Bürkert Fluid Control Systems

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