Hydraulikmotoren spielen im mobilen Fracking eine wichtige Rolle. Rineer-Flügelzellenmotoren von Bosch Rexroth bieten hier mit ihrer integrierten Drehzahl- und Drehrichtungsmessung eine zuverlässige und wirtschaftliche Lösung. Um alle Vorzüge der Motoren ausspielen zu können, kommen robuste Hall-Effekt-Sensoren von Rheintacho zum Einsatz.
Fracking – auch Hydraulic Fracturing – ist eine Methode zur Förderung von Erdöl und Erdgas aus Gesteinsformationen, die so dicht und undurchlässig sind, dass konventionelle Bohrverfahren nicht wirtschaftlich funktionieren würden. Beim Fracking werden Wasser-Sand-Gemische unter extremem Druck in undurchlässige Gesteinsschichten gepresst, um Risse zu erzeugen, durch die das eingeschlossene Erdöl oder Erdgas gefördert werden kann.
Hydraulikmotoren sind im Fracking-Prozess unverzichtbare Antriebskomponenten, die an mehreren kritischen Stellen der Prozesskette zum Einsatz kommen – von der Bohrlochdrehung über die Hochdruckpumpensteuerung bis hin zur Ventil- und Schiebersteuerung. Ihr zentraler Vorteil gegenüber Elektromotoren liegt in der Kombination aus extremer Leistungsdichte, Robustheit unter rauen Umgebungsbedingungen (Hitze, Vibration, Staub, explosive Atmosphären) und der Fähigkeit, ohne elektrische Infrastruktur arbeiten zu können. Insbesondere in explosionsgefährdeten Zonen (Atex/NEC-Bereiche) sind Hydraulikmotoren die bevorzugte oder sogar vorgeschriebene Antriebslösung. Lamellenmotoren stellen hierbei eine spezifi sche Bauform hydraulischer Motoren dar, die sich durch gleichmäßigen Lauf, kompakte Bauweise und gute Regelbarkeit auszeichnen. Sie sind typischerweise in mittleren Drehzahl-/Drehmomentsegmenten anzutreffen.
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Quelle: Rheintacho






