HYDRAULIK Zylinder für die weltgrößten Mobilkrane

HYDRAULIK Zylinder für die weltgrößten Mobilkrane

Liebherr-All-Terrain-Krane (LTM) mit bis zu  neun Achsen gehören zu den größten Mobilkranen der Welt. Sie heben Lasten bis zu 1.200 Tonnen und erreichen Hubhöhen bis 188 Meter.  Damit die Maschinen sicher und zuverlässig arbeiten können, sind zahlreiche Hydraulik-Bauteile notwendig. Weber-Hydraulik entwickelt und fertigt sie vom Abstütz- über den Ballastierzylinder bis hin zum Achsblockierventil.

Generell arbeiten große wie kleine Modelle mit den gleichen Standard-Hydraulik-Zylindern im Kran- Unter- und Oberwagen: Abstütz-, Ausschiebe-, Federungs-, Lenkzylinder und Achsblockierventil, bzw. Ballastier- und Bolzenziehzylinder. Für den Einsatz in großen LTM-Mobilkranen werden sie jedoch hinsichtlich ihrer Konstruktion und Fertigung angepasst. Sie müssen der enormen Belastung durch hohe Querkräfte und Achslasten standhalten und die entsprechenden Kräfte freisetzen können. Essenziell ist dabei einerseits die Auswahl hochwertiger Materialien, die auch in Leichtbauweise – mit möglichst dünnen Wandstärken – für maximale Sicherheit sorgen und kostengünstig zu produzieren sind.

So braucht etwa der Abstützzylinder einen besonders großen Kolben-Durchmesser, um die entsprechenden Kräfte erzeugen zu können. Beim längeren Ausschiebezylinder muss das größere Risiko für ein Abknicken der Kolbenstange kalkuliert werden. Lenk- und Federungszylinder sind entsprechend der hohen Achslasten und der großen Dauer- und Spitzenbelastung zu konzipieren, ebenso wie das Achsblockiersystem, das hohe Drücke und Durchflussraten aushalten muss.

Weber-Hydraulik entwickelt die Zylinder hinsichtlich Zusatzfunktionen weiter. So sind die Federungszylinder der LTM-Mobilkrane mit einem doppelten Näherungsschalter ausgestattet, damit die notwendigen Endpositionen und die Bewegungsrichtung detektiert werden können. Das Achsblockierventil besitzt Sensoren, die Informationen zu seiner Stellung – gesperrt oder geöffnet – liefern. Um die Positionen des Zylinders zu erkennen, haben die Ausschiebezylinder heute kranseitig Längenmesssysteme.

Quelle: Weber Hydraulik

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