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STW auf der iVT Expo 2025: Hochautomatisierung leicht gemacht

06.06.2025
von Redaktion O+P Fluidtechnik

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STW zeigte auf der iVT Expo in Köln seine Hochautomatisierungslösungen sowie IoT-Services für Land-, Forst-, Bau-, Kommunal- und Sondermaschinen. Maschinenhersteller profitieren vom ganzheitlichen Ansatz des STW-Systembaukastens, um anwenderfreundlich zukunftssichere Fahrzeuge und Maschinen zu realisieren.

Hersteller mobiler Maschinen benötigen leistungsstarke Systeme, die ihnen die Umsetzung ihrer Robotiklösungen und die Implementierung hochautomatisierter Prozesse einfach machen. Mit dem HPX.ai-vision bieten die Spezialisten von STW aus Kaufbeuren hierfür eine anwenderfreundliche Lösung. Die Hochleistungsplattform verarbeitet parallel Kamera-, Radar- und LIDAR-Informationen, wozu eine Vielzahl von Schnittstellen bereitsteht. So können allein bis zu 8 Kameras angeschlossen werden. Dank der integrierten KI-Algorithmen und des leistungsstarken Multiprozessorsystems können Entwickler auf Basis des HPX.ai-vision hoch performante und funktional sichere Umfelderfassungssysteme realisieren, für die bislang mehrere Steuerungen nötig waren. Die Hochleistungsplattform bietet dank eines integrierten Multicore-Microprozessors, der funktionale Sicherheit und Cyber-Resilienz unterstützt, Optionen bis hin zur ASIL-B-Safety-Zertifizierung.  Insbesondere für Anwendungen in der mobilen Robotik sind Automatisierungskomponenten erforderlich, die den Anforderungen an funktionale Sicherheit genügen und Schutz vor Cyberattacken bieten.
Wie alle STW-Komponenten ist der HPX.ai-vision für die widrigsten Umgebungsbedingungen ausgelegt. Obwohl die Plattform Hochleistungskomponenten wie eine QuadCore CPU, ein integriertes FPGA und einen KI-Beschleuniger bietet, kommt das System im robusten Aludruckgussgehäuse mit Schutzart bis IP6K7 ohne aktive Kühlung aus. Die Hochleistungsplattform wird als vorkonfiguriertes, jedoch flexibel anpassbares, Umfelderfassungssystem ausgeliefert – optional auch mit kompatiblen Kameras. Dank Linux-Support und dedizierter KI-Entwicklungsumgebung gelingt Anwendungsentwicklern die Realisierung ihrer Applikation und das Datenmanagement an nachgelagerte Automatisierungskomponenten und -software schnell und einfach.

Ganzheitliche Systemrealisierung
Wie ganzheitliche Automatisierungssysteme mit den STW Steuerungs-, Sensorik- und Kommunikationskomponenten aufgebaut werden können, zeigt STW auf der iVT Expo mit einem Demonstrator aus Glas. Im Zentrum des dargestellten Automatisierungssystems steht auch hier der HPX.ai-vision, der die Umgebungsinformationen mehrerer Kameras KI-unterstützt verarbeitet und so Objekte oder Personen erkennt. Die funktional sichere Verarbeitung der Daten der Sensoren SMX.igs-a (Neigung) sowie SMX.dms-a (Dehnung) und die Ansteuerung der Aktorik übernimmt eine leistungsstarke ESX.4cl-ag Steuerung. Die Maschinendaten werden an das Connectivity-Modul TCG-4 weitergegeben, das die Daten in die Cloud sendet.
Die TCG-4 ermöglicht dabei den Zugriff auf das AWS (Amazon Web Services)-Ökosystem mithilfe des STW Basic IoT Bundles. Dieser Service bereitet die Maschinendaten nach Industriestandard auf und macht sie so für AWS-Dienste nutzbar. Unter anderem stehen im AWS-Universum Cloudservices zur (KI-unterstützten) Visualisierung, Datenverarbeitung und -analyse sowie zum maschinellen Lernen zur Verfügung. Auch die Weiterleitung der aufbereiteten Daten an ERP-Systeme ist möglich.
Die TCG-4 ist mit ihrem LTE-, Bluetooth- und WiFi-Support zudem die optimale Lösung für Over-the-Air-Updates, wie sie der 2027 in Kraft tretende Cyber Resilience Act (CRA) verpflichtend fordert. Somit können Software-Features nachgereicht oder Cyber-Security-Maßnahmen bequem remote aufgespielt werden.

 

Quelle: STW

 

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