Bediengeräte von FSG haben sich in vielen Industriebranchen etabliert, das gilt auch für die Fußpedale. Ihre Varianten sind so vielfältig wie ihre Einsatzgebiete: in Baumaschinen, in Mobilkränen oder in Hafenkränen, in Sonderfahrzeugen und Maschinen der Agrar- und Forstwirtschaft. Ein Alleinstellungsmerkmal ist das nur 16 mm flache Gehäuse, in das die Elektronik integriert ist, die auf einem magnetischen Hall-Sensor basiert.
Damit unterscheiden sich Fußpedale von FSG nicht nur optisch deutlich von den oft klobigen Geräten anderer Hersteller, sondern bieten Anwendern einen konstruktiven Vorteil mit gleich mehreren Effekten: Der Platzbedarf im unteren Bauraum ist minimal, das Gerät benötigt weniger Bauteile und Befestigungselemente; der Montageaufwand ist gering, die Fehleranfälligkeit reduziert sich. Das flache Gehäuse lässt sich darüber hinaus besser in kompakte Maschinendesigns integrieren, bei denen nur wenig Einbauraum zur Verfügung steht. Das Messsystem mit Hall-Sensor hat FSG seit den frühen 2000er-Jahren entwickelt. Es hat das bisherige induktive System nicht vollständig abgelöst: Einige Kunden ordern und verwenden es nach wie vor.
Robuste Bauweise, ausgelegt auf lange Lebensdauer
Weitere Merkmale der Fußpedale von FSG sind ihre robuste Bauweise, die langlebige Konstruktion und die hohe Zuverlässigkeit. Die Metallgehäuse sind gemäß IP67 geschützt. Viele große Baumaschinen sind im pausenlosen 24/7-Einsatz und benötigen Bediengeräte, die auch unter rauen Arbeitsbedingungen und über einen langen Zeitraum störungsfrei funktionieren. Mit Blick auf die funktionale Sicherheit sind die Fußpedale mit einem redundanten Messsystem erhältlich und damit auch für sicherheitsrelevante Anwendungen geeignet.
Welches Pedal in welcher Ausführung auf der flachen Plattform montiert wird, hängt vom Einsatzzweck bzw. dem Kundenwunsch ab. Typische Konfigurationen sind Gaspedal, Wippe oder Bremspedal. Auch Sonderausführungen wie etwa mit einer Rastfunktion, mit Kickdown oder einem mechanischen Schalter sind möglich. Praktisch alle denkbaren Bewegungen lassen sich mit FSG-Fußpedalen steuern: Drehwerk und Schaufel bei einem Bagger, das Schwenken des Auslegers bei Mobilkränen, die Greifarmsteuerung bei Forstmaschinen oder die präzise Düngerdosierung in Agrarstreuern – um nur einige Beispiele zu nennen.
Vorbereitet für alle gängigen Schnittstellen
FSG-typisch ist die Vielfalt der möglichen Schnittstellen, mit denen ein Fußpedal ausgestattet werden kann. Anwender können aus einer Fülle von Steckern, Kabeln und Anschlussmöglichkeiten wählen, analog wie digital und kompatibel mit allen international gängigen Industriestandards. Zu den erhältlichen Signalausgängen zählen 4–20 mA, 0–10 V, CAN/CANopen/CANopen-safety. Über letztere lassen sich weitere Signalausgänge realisieren wie z.B. J1939, eine u.a. für die Agrarwirtschaft wichtige Schnittstelle.
Quelle: FSG Fernsteuergeräte Kurt Oelsch






